Bei der Einrichtung eines E-Mail-Kontos im Mailprogramm musst du zwischen zwei Protokollen wählen: POP3 oder IMAP. Beide ermöglichen den Empfang von E-Mails – aber sie funktionieren grundlegend verschieden.
Mit IMAP werden deine E-Mails auf dem Server gespeichert und von dort abgerufen. Das hat mehrere Vorteile:
Der einzige Nachteil: Die Mails belegen Speicherplatz auf dem Server. Bei sehr vielen Mails kann eine kostenpflichtige Erhöhung der Speicherlimite nötig werden.
POP3 ist das ältere der beiden Protokolle. E-Mails werden vom Server heruntergeladen und danach standardmässig dort gelöscht. Das bedeutet:
Wichtig: Das neue Outlook unterstützt POP3 nicht mehr. Und das klassische Outlook wird von Microsoft 2029 eingestellt. POP3 ist damit ein auslaufendes Protokoll.
Für die grosse Mehrheit der Nutzer ist IMAP die richtige Wahl – aus drei Gründen: mehr Flexibilität (mehrere Geräte), mehr Sicherheit (Datensicherung durch uns) und bessere Zukunftssicherheit (POP3 wird zunehmend abgekündigt).
POP3 kann sinnvoll sein, wenn du bewusst lokal speichern möchtest und nur ein einziges Gerät verwendest. Sei dir in diesem Fall aber bewusst: Wenn du Mails vom Server löschst, um Speicherplatz zu sparen, haben wir bei Datenverlust keine Möglichkeit, diese wiederherzustellen.
Weitere Details zu den Servereinstellungen und Konfigurationsmöglichkeiten findest du im Artikel E-Mail Einstellungen: Serverangaben, POP3 und IMAP.
Als Webagentur aus Wallisellen / Grossraum Zürich unterstützen wir KMU, Vereine und Organisationen in der Deutschschweiz bei der Einrichtung und Konfiguration von E-Mail-Konten – ob IMAP, Exchange oder Microsoft 365. Unsere Kerngebiete: Webentwicklung, Webdesign, TYPO3 und CakePHP.
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