Zurück zum klassischen Outlook wechseln

Update Februar 2026: Unsere Einschätzung als Agentur: Die Umstellung auf das neue Outlook ist mehr als nur ein Design-Update. Microsoft forciert den Wechsel hin zu einer rein Cloud-basierten Infrastruktur. Für Unternehmen bedeutet das oft, dass bewährte Workflows oder die Anbindung an Drittsysteme (CRM/ERP) unterbrochen werden. Wir raten unseren Kunden derzeit, den Wechsel strategisch zu planen, statt ihn dem Zufall zu überlassen.

Microsoft hat seit 2024 das neue Outlook für Windows eingeführt. Viele unserer Kunden stellen jedoch fest, dass gewisse Funktionen fehlen; zum Beispiel die Unterstützung von POP-Postfächern. Für viele Nutzer fühlt sich das Update eher wie ein Rückschritt an. Zum Glück kannst du jederzeit wieder zum klassischen Outlook zurückkehren.

Wie erkenne ich, ob ich das neue Outlook benutze?

  • Das neue Outlook hat ein blaues Icon mit einem Briefumschlag.
  • Das klassische Outlook zeigt ein oranges Icon mit einem „O“.
  • Im neuen Outlook wirkt das Design reduzierter und es fehlen manche gewohnte Einstellungen.

Zurück zum klassischen Outlook wechseln

  1. Schalter im Programm nutzen
    • Oben rechts in der Titelleiste findest du einen Button „Zurück zum klassischen Outlook“.
    • Ein Klick darauf schliesst das neue Outlook und startet automatisch die klassische Version mit allen bisherigen Daten.
  2. Über das Startmenü
    • Öffne das Windows-Startmenü und tippe „Outlook“.
    • Du siehst zwei Programme:
      • Outlook (neu) – blaues Icon
      • Outlook (klassisch) – oranges Icon
    • Starte die klassische Variante.
  3. Klassisches Outlook als Standard festlegen
    • Windows-Einstellungen → Apps → Standard-Apps.
    • Suche nach „Mail“.
    • Setze Outlook (klassisch) als Standard-App.

Was, wenn das klassische Outlook fehlt?

Das klassische Outlook ist Teil der Microsoft Office / Microsoft 365 Desktop-Apps.

  • Lade es bei Bedarf über dein Office-Konto auf office.com herunter.
  • Nach der Installation findest du im Startmenü wieder beide Varianten.

Die Frist läuft: 2029 ist Schluss

Es ist wichtig zu wissen: Das klassische Outlook ist ein Auslaufmodell. Microsoft hat angekündigt, den Support dafür mindestens bis 2029 aufrechterhalten zu wollen. Das klingt nach viel Zeit, bedeutet aber auch, dass der Umstieg früher oder später unumgänglich ist. Wer heute noch auf das veraltete POP-Protokoll setzt, sollte die Zeit nutzen, um seine Infrastruktur auf IMAP oder moderne Business-Lösungen umzustellen.

Warum das neue Outlook für Unternehmen schwierig ist

Das neue Outlook ist keine klassische Software mehr, sondern eine Web-App. Das führt dazu, dass Zugangsdaten und Mails oft über Microsoft-Server synchronisiert werden, um die Funktionalität zu gewährleisten. Für Unternehmen, die Wert auf Datenschutz und Souveränität legen, ist das ein kritischer Punkt.

Was kannst du tun?

Du kannst auf auf das IMAP-Protokoll wechseln, und so das neue Outlook dann einsetzen. Den Wechsel auf IMAP solltest du aber auf all deinen Geräten tun, wo du das Postfach verwendest. Denn wenn du auf den einen Geräten POP, und auf den anderen IMAP verwendest, kann dies ein Durcheinander geben.

Hier findest du mehr Infos zu den Unterschieden zwischen POP und IMAP.

Und hier findest du eine Anleitung zum Einrichten deines Kontos mit IMAP.

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Artikel zuletzt aktualisiert am:
13.2.2026 13:45

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