Publiziert am 03.09.2020, von Gregor Favre
Aktualisiert am 07.10.2026

Webflow, TYPO3 oder WordPress? Vergleich für KMU

Wann Webflow, wann TYPO3 und warum wir für Neubauten kein WordPress mehr empfehlen: Kosten, Wartung, Datenstandort und Sprachen im Vergleich für Schweizer KMU.
Inhaltsverzeichnis

Aktualisiert im Oktober 2026.

Ob Webflow, TYPO3 oder WordPress zu deiner Website passt, hängt weniger von Funktionslisten ab als davon, wie viele Sprachen, Redaktoren und Schnittstellen sie braucht und wo die Daten liegen müssen. Damit du unsere Sicht einordnen kannst, legen wir unsere Rolle offen: INSOR baut neue Websites mit Webflow und TYPO3, wartet bestehende WordPress-Websites und entwickelt Web-Applikationen mit CakePHP. Wir arbeiten also mit allen drei Systemen, empfehlen für Neubauten aber nur zwei davon.

Die Kurzantwort: welches System für wen passt

Für die Website eines KMU mit Marketing-Fokus, die dein Team selbst pflegt und die ohne komplexe Logik auskommt, empfehlen wir Webflow. Kommen mehrere Sprachen und viele Redaktoren mit abgestuften Rechten zusammen, hängt die Website an einem ERP oder müssen die Daten in der Schweiz liegen, ist TYPO3 die bessere Wahl. Eine bestehende WordPress-Website weiter zu betreiben, ist oft sinnvoll, für einen Neubau empfehlen wir WordPress nicht mehr.

Drei Systeme, zwei Betriebsmodelle

Webflow ist eine proprietäre Plattform im Abo: Design, Inhalte und Hosting laufen über Webflow, laut Hersteller auf AWS und dem CDN von Cloudflare. SSL, Backups und DDoS-Schutz sind in allen bezahlten Site-Plänen enthalten. Gestaltet wird im visuellen Designer, die Inhalte pflegt dein Team, ohne das Design anzufassen.

TYPO3 und WordPress sind Open Source, ohne Lizenzkosten und mit frei wählbarem Hoster, auch in der Schweiz. Dafür braucht es jemanden, der Updates einspielt und die Installation über Jahre aktuell hält. TYPO3 ist ein Enterprise-CMS mit festen Zyklen: Etwa alle 18 Monate erscheint eine LTS-Version, die rund drei Jahre lang kostenlose Sicherheitsupdates erhält. WordPress ist das mit Abstand verbreitetste System: Laut W3Techs läuft es auf 40,1 % aller Websites weltweit, Webflow auf 0,8 % und TYPO3 auf 0,4 % (Stand Oktober 2026). Die Stärke von WordPress ist das grosse Angebot an Plugins und Themes, und genau darin liegt auch seine Schwäche.

Drupal, Joomla, Contao oder Baukästen wie Wix und Jimdo setzen wir nicht ein und vergleichen sie deshalb hier nicht.

Webflow vs. TYPO3 im direkten Vergleich

Webflow ist auf Websites ausgerichtet, bei denen Gestaltung und ein geringer Betriebsaufwand im Vordergrund stehen. TYPO3 spielt seine Stärken aus, wenn viele Inhalte, Sprachen, Redaktoren und Fremdsysteme zusammenkommen. Die wichtigsten Unterschiede:

  • Betrieb und Updates: Webflow spielt Plattform-Updates automatisch ein. Bei TYPO3 kommen laufende Sicherheitsupdates dazu und spätestens nach rund drei Jahren ein Upgrade auf die nächste LTS-Version, ein Projekt mit Aufwand, weil Extensions und Templates angepasst werden müssen.
  • Bedienung und Einarbeitung: Für die Pflege von Inhalten finden sich Redaktoren in Webflow nach unserer Erfahrung rasch zurecht, der Designer, in dem Layouts und Komponenten entstehen, braucht dagegen eine echte Einarbeitung. Das TYPO3-Backend ist umfangreicher, mit passend eingerichteten Benutzergruppen sehen Redaktoren aber nur die Bereiche, die sie bearbeiten dürfen.
  • Redaktion und Rechte: In Webflow ändern Redaktoren mit einer Rolle für die Inhaltsbearbeitung Texte, Bilder und CMS-Inhalte, ohne das Design zu verändern. Rollen pro Website gibt es ab dem Workspace-Plan Growth, Rechte bis auf einzelne Seiten und Collections erst im Enterprise-Plan. TYPO3 regelt im Kern über Benutzergruppen, wer welche Seiten, Felder, Dateiordner und Sprachen bearbeiten darf.
  • Schnittstellen und Grenzen: Webflow bindet Formulardienste, CRMs oder Analytics über Integrationen und Custom Code an. Das CMS hat feste Obergrenzen, im Premium-Plan zum Beispiel 20'000 Einträge und 40 Collections. TYPO3 lässt sich mit eigenen Extensions erweitern und an ERP-, Ticketing- oder andere Fachsysteme anbinden.
  • Hosting und Abhängigkeit: In den Site-Plänen läuft eine Webflow-Website nur auf der Plattform von Webflow. Ein Export auf einen eigenen Server ist nur ohne CMS-Inhalte und ohne funktionierende Formulare möglich, für eine Website mit CMS also keine Option. TYPO3 läuft bei jedem geeigneten Hoster.
  • SEO und Ladezeit: Beide erlauben eigene Titles, Meta Descriptions und Weiterleitungen. Ob eine Website schnell lädt und gefunden wird, entscheidet die Umsetzung und nicht das System.

Dass die Wahl vom Zweck abhängt, zeigt der B2B-Webshop von Hortima: Layout und Navigation haben wir zuerst als klickbaren Prototyp in Webflow gebaut, damit Hortima alles am Bildschirm freigeben konnte. Der Shop selbst läuft auf TYPO3, zweisprachig in Deutsch und Französisch, mit Preisen, Rabatten und Lieferkosten live aus dem ERP.

Umzug von TYPO3 zu Webflow oder umgekehrt

Ein Umzug von TYPO3 zu Webflow oder in die Gegenrichtung ist immer ein Neubau. Webflow importiert keine bestehenden Websites, und CMS-Inhalte lassen sich laut Webflow nur Collection für Collection exportieren. Ein Wechsel zu Webflow kann sinnvoll sein, wenn eine TYPO3-Website mit einer oder zwei Sprachen auskommt und von wenigen Personen gepflegt wird. Den umgekehrten Weg empfehlen wir, wenn eine Webflow-Website bei Sprachen, Rechten, Schnittstellen oder Datenstandort an Grenzen stösst. In beiden Fällen gehören 301-Weiterleitungen für alle alten URLs dazu, damit Besucher und Suchmaschinen die neuen Adressen finden.

Webflow oder WordPress?

Für eine neue KMU-Website empfehlen wir Webflow statt WordPress. Bei Webflow spielt der Anbieter alle Plattform-Updates selbst ein, bei WordPress müssen Core, Theme und Plugins laufend aktuell gehalten und auf Verträglichkeit geprüft werden, auch wenn sich ein Teil der Updates automatisieren lässt. Bei Plugins und Themes liegt nach unserer Erfahrung der grösste Teil des Betriebsaufwands und laut Patchstack auch fast das gesamte Sicherheitsrisiko. Bezahlt wird die Entlastung bei Webflow mit der Bindung an einen Anbieter und, in den Site-Plänen, mit einer Datenhaltung in den USA.

  • Gestaltung: In Webflow wird das Design direkt im Designer umgesetzt. In WordPress entsteht die Website meist aus einem Theme oder Page Builder, ergänzt um Plugins.
  • Erweiterbarkeit: Für WordPress gibt es für fast jede Funktion ein Plugin, bei Webflow wird mehr über Integrationen oder Custom Code gelöst.
  • Hosting: WordPress läuft bei jedem Hoster, auch in der Schweiz, Webflow in den Site-Plänen nur auf der eigenen Plattform.

Ist Webflow also besser als WordPress? Nicht in jeder Hinsicht, und eine bestehende WordPress-Website, die stabil läuft und gewartet wird, kann gut so weiterlaufen. Für eine neue Website, die über Jahre mit wenig Betriebsaufwand laufen soll, empfehlen wir trotzdem Webflow, und wenn Hosting in der Schweiz ein Muss ist, TYPO3.

Warum wir keine neuen WordPress-Websites mehr bauen

WordPress ist kein schlechtes System: Der Core ist gut gepflegt und trägt auch sehr grosse Websites, das Risiko liegt im Ökosystem aus Plugins und Themes. Laut dem Bericht «State of WordPress Security in 2026» von Patchstack wurden 2025 im WordPress-Umfeld 11'334 neue Sicherheitslücken gemeldet, 42 % mehr als im Vorjahr. 91 % davon betrafen Plugins und 9 % Themes, im Core waren es nur 6 Lücken mit geringer Priorität. Die am stärksten ausgenutzten Lücken wurden typischerweise schon rund fünf Stunden nach Bekanntwerden massenhaft angegriffen.

Bei einer bestehenden Website lässt sich diese Abhängigkeit mit sorgfältiger Wartung beherrschen. Bei einem Neubau lässt sie sich von Anfang an klein halten: Webflow nimmt die Plattform-Updates ab, und TYPO3 bringt Mehrsprachigkeit, Multisite und Rechte bis auf einzelne Seiten und Sprachen im Kern mit. WordPress kennt im Kern Rollen wie Administrator, Redakteur oder Autor, für Mehrsprachigkeit und für Rechte pro Seite oder Sprache braucht es aber zusätzliche Plugins. Auch TYPO3 nutzt Erweiterungen von Drittanbietern, nach unserer Erfahrung sind es für dieselben Anforderungen aber weniger.

Bestehende WordPress-Websites, vor allem grössere und geschäftskritische, betreuen wir weiterhin. Wie das abläuft, steht auf der Seite zur Wartung bestehender WordPress-Websites. Einen Wechsel von WordPress zu Webflow bieten wir als Neubau an: Struktur und Design entstehen in Webflow neu, die Inhalte ziehen mit um, und die alten URLs leiten wir per 301 weiter. Details dazu findest du auf der Seite unserer Webflow-Agentur.

Was Webflow, TYPO3 und WordPress über Jahre kosten

Der Lizenzpreis sagt wenig darüber aus, was eine Website über ihre Lebensdauer kostet, entscheidend sind Bau, Betrieb und Erneuerung.

  • Bau: Eine Webflow-Website liegt bei rund CHF 8'000 bis 25'000, ein TYPO3-Projekt beginnt bei rund CHF 15'000. Wovon das abhängt, erklären wir im Beitrag Template oder Massanfertigung.
  • Plattform: TYPO3 und WordPress brauchen ein Hosting, aber keine Lizenz. Bei Webflow ist das Hosting im Site-Plan enthalten, den du in US-Dollar bezahlst (Preise in den Fragen am Ende).
  • Wartung: Für eine mittelgrosse CMS-Website rechnen wir mit rund CHF 1'000 bis 2'000 pro Jahr ohne Hosting, WordPress liegt nach unserer Erfahrung wegen der Plugins eher am oberen Ende. Bei Webflow muss sich niemand um Software-Updates kümmern, Inhalte, Custom Code, Formulare und Integrationen brauchen aber weiterhin Betreuung. Wie sich die Kosten zusammensetzen, erklärt unser Kosten-Leitfaden zur Website-Betreuung. Was unsere Pakete umfassen, steht auf der Seite zur Website-Wartung.
  • Erneuerung: Bei TYPO3 ist spätestens nach rund drei Jahren ein Upgrade auf die nächste LTS-Version fällig, sonst bleibt nur der kostenpflichtige Extended Long Term Support (ELTS). Auf Wunsch rechnen wir im Wartungsvertrag mit einem Upgrade alle zwei Jahre und verteilen den geschätzten Aufwand als monatlichen Aufschlag auf 24 Monate, damit das Budget planbar bleibt. Bei Webflow gibt es keine Upgrades, dafür trägst du das Risiko von Preis- und Planänderungen: Die früheren Pläne «CMS» und «Business» etwa gibt es in der aktuellen Preisliste nicht mehr.

Hosting, Datenstandort und Datenschutz

Für viele Schweizer Organisationen nimmt diese Frage den Entscheid vorweg. In den Site-Plänen läuft eine Webflow-Website ausschliesslich auf der Plattform von Webflow, und in deren Liste der Unterauftragsverarbeiter stehen Amazon Web Services, Cloudflare und MongoDB mit Standort USA. Einen Speicherort Schweiz oder EU kannst du nicht wählen, eine Webflow-Website mit CMS lässt sich in diesen Plänen also nicht in der Schweiz hosten. Dabei geht es um den Standort und nicht um die Sicherheit der Plattform, denn Webflow weist unter anderem Zertifizierungen nach ISO 27001 und SOC 2 Type II aus.

Verboten ist ein Hosting in den USA nach dem Schweizer Datenschutzgesetz nicht. Nach Art. 16 DSG dürfen Personendaten ins Ausland gehen, wenn der Bundesrat dem Staat einen angemessenen Schutz attestiert oder geeignete Garantien bestehen. Für die USA gilt das seit dem 15. September 2024 für Unternehmen, die nach dem Swiss-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert sind (Medienmitteilung des Bundesrats), und Webflow gibt in seiner Datenschutzerklärung an, so zertifiziert zu sein. Werden über die Website Personendaten bearbeitet, etwa über Formulare, verlangt Art. 19 Abs. 4 DSG trotzdem, dass deine Datenschutzerklärung das Land nennt.

Verlangen Branchenregeln, kantonale Vorgaben oder deine Auftraggeber einen Datenstandort in der Schweiz, kommt Webflow in den üblichen Site-Plänen nicht in Frage, und für einen Neubau empfehlen wir dann TYPO3. Die TYPO3-Websites, die wir warten, betreiben wir auf unserem Hosting in der Schweiz, und auch bestehende WordPress-Websites lassen sich bei einem Schweizer Hoster betreiben. Ob solche Vorgaben für dich gelten, klärst du am besten mit deiner Rechtsberatung.

Mehrsprachigkeit: Deutsch, Französisch, Italienisch

In der Schweiz gehört eine zweite oder dritte Sprache für viele Organisationen zum Pflichtprogramm, und die drei Systeme lösen das unterschiedlich:

  • TYPO3 unterstützt in einer Installation beliebig viele Sprachen und Websites, inklusive Übersetzungs-Workflows und ohne zusätzliche Erweiterung. Auch die Websites eines Verbands und seiner Sektionen lassen sich aus einem Backend pflegen.
  • Webflow löst Mehrsprachigkeit über das kostenpflichtige Add-on Localize: Essential ab USD 9 pro Monat für bis zu drei zusätzliche Sprachen, Advanced ab USD 29 pro Monat für bis zu zehn zusätzliche Sprachen mit lokalisierten URLs. Der Preis steigt jeweils mit der Anzahl Sprachen (Stand Oktober 2026, Preise bei Webflow).
  • WordPress ist laut eigener Dokumentation nicht von Haus aus mehrsprachig und braucht dafür ein Plugin oder separate Installationen pro Sprache.

Für Verbände und Verwaltungen mit mehreren Sprachen und vielen Redaktoren ist das nach unserer Erfahrung häufig der eigentliche Grund für TYPO3.

Entscheidungshilfe: welches System in welcher Situation

Website mit Marketing-Fokus: Webflow

Liegt der Fokus auf Gestaltung und Marketing-Inhalten, pflegt dein Team Neuigkeiten, Stellen oder Anlässe selbst und kommt die Website mit ein oder zwei Sprachen und ohne tiefe Schnittstellen aus, passt Webflow. Für die Spitex-Organisation Fit for Care haben wir zwei eigenständige Websites in Webflow gebaut, eine für Pflegekunden und Angehörige und eine Stellenplattform für Pflegefachpersonen (Case Study Fit for Care).

Mehrsprachig, viele Redaktoren, Schnittstellen: TYPO3

Mehrere Sprachen, Redaktionsteams mit abgestuften Rechten, Anbindungen an ERP oder Ticketing und vielleicht die Vorgabe, Daten in der Schweiz zu halten: Das ist das Terrain von TYPO3. Die TYPO3-Website des Zürcher Theater Spektakel betreuen und entwickeln wir seit 2013 weiter, mit Spielplan-Import aus dem ERP und einer Schnittstelle zum Ticketverkauf. Als TYPO3-Agentur übernehmen wir auch Installationen anderer Agenturen.

Du hast bereits eine WordPress-Website

Läuft sie stabil, wird sie gewartet und erfüllt sie ihren Zweck, gibt es keinen Grund, nur des Systems wegen zu wechseln. Steht ohnehin ein Relaunch an, weil Design, Struktur oder Inhalte nicht mehr passen, lohnt sich die Frage, ob der Neubau in Webflow oder TYPO3 entstehen soll. Bis dahin sorgt eine regelmässige Wartung dafür, dass Core, Theme und Plugins aktuell bleiben.

Die Website ist eigentlich eine Anwendung: CakePHP

Braucht es Logins, Abläufe mit eigener Datenbanklogik oder einen Datenaustausch, der über das Anzeigen von Inhalten hinausgeht, ist es keine CMS-Frage mehr. In diesem Fall entwickeln wir eine Web-Applikation, meist mit dem PHP-Framework CakePHP und ab rund CHF 15'000. Wie wir dabei vorgehen, beschreiben wir auf der Seite zur Webentwicklung.

Unsicher, welches System passt?

Oft entscheidet nicht eine einzelne Funktion, sondern die Kombination aus Sprachen, Redaktionsteam, Schnittstellen, Datenstandort und Budget für die nächsten Jahre. Wenn du das für dein Vorhaben durchdenken möchtest, nehmen wir uns gerne Zeit, auch für eine Zweitmeinung zu einem bestehenden Angebot. Die erste Stunde Beratung ist kostenlos, melde dich einfach für ein Erstgespräch.

Autor dieses Posts

Seit meiner Jugend bin ich tief in der IT- und Web-Welt verwurzelt, und schon damals war für mich klar, dass dieses spannende Universum mein Zuhause ist. 2005 habe ich den Schritt gewagt und INSOR gegründet, die inzwischen auf neun kreative Köpfe angewachsen ist. Gemeinsam realisieren wir digitale Projekte, die unsere Kunden begeistern. Wenn ich mich mal nicht in Codezeilen verliere, findest du mich wahrscheinlich auf einem Wanderweg in den Schweizer Bergen oder unterwegs in den schönsten Ecken unseres Landes.

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Fragen und Antworten zu diesem Post

Was kostet Webflow pro Monat?

Webflow verrechnet pro Website einen Site-Plan in US-Dollar, zuzüglich Steuern. Stand Oktober 2026 kostet der Plan Basic ohne CMS USD 15 pro Monat, der Plan Premium mit CMS ab USD 25 pro Monat, jeweils bei jährlicher Zahlung. Monatlich bezahlt und mit mehr Bandbreite wird es teurer. Für weitere Sprachen kommt das Add-on Localize dazu. Die aktuellen Preise findest du auf webflow.com/pricing. Wartung und Weiterentwicklung durch eine Agentur sind darin nicht enthalten.

Ist TYPO3 für ein KMU überdimensioniert?

Für eine einsprachige Website, die eine Person pflegt, ist TYPO3 oft mehr System als nötig, Webflow ist dann schlanker im Betrieb. Die Grösse des Unternehmens ist aber nicht das entscheidende Kriterium. Ein Verband mit 10 Mitarbeitenden, drei Sprachen und Redaktoren in mehreren Sektionen braucht TYPO3 eher als ein Unternehmen mit 200 Mitarbeitenden und einer schlanken Marketing-Website.

Ist TYPO3 sicherer als WordPress?

Pauschal lässt sich das nicht sagen, denn den Unterschied machen weniger die Systeme als die Zahl der Erweiterungen und die Disziplin bei den Updates. Eine WordPress-Website mit wenigen, gut gepflegten Plugins lässt sich sicherer betreiben als eine TYPO3-Installation, die seit Jahren nicht mehr aktualisiert wurde. Bei TYPO3 kommt der Versionsstand dazu: Für TYPO3 12 ist der kostenlose Support am 30. April 2026 ausgelaufen, wer noch darauf läuft, braucht ein Upgrade oder den kostenpflichtigen ELTS.

Gehen bei einem Wechsel des CMS die Google-Rankings verloren?

Nicht zwingend, wenn der Wechsel sauber geplant ist. Entscheidend ist, dass jede alte URL per 301 auf die passende neue Adresse weiterleitet und Titles, Beschreibungen und Inhalte erhalten bleiben. Beim Neuaufbau des Webshops von Hortima änderten sich über 3'000 Artikel-URLs, dafür haben wir eine automatisierte Weiterleitungslösung entwickelt. Rechne nach der Umstellung trotzdem mit einigen Wochen, in denen sich die Positionen neu einpendeln.

Kann unser Team die Website selbst pflegen, oder braucht es eine Agentur?

Bei Webflow und TYPO3 erfasst dein Team Texte, Bilder, Neuigkeiten oder Stellen nach einer Einführung selbst, in Webflow mit einer Rolle, die Inhalte, aber nicht das Design ändern darf, in TYPO3 mit den Rechten, die du festlegst. Eine Agentur braucht es für neue Seitentypen, Design-Anpassungen und Schnittstellen, bei TYPO3 zusätzlich für Updates und Upgrades. Bei unseren Wartungskunden reagieren wir auf Supportanfragen im Schnitt innert 37 Minuten.

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