Förderanträge bei der Zürcher Filmstiftung liefen lange über zwei Kanäle: E-Mail oder physisches Papierdossier. Intern wurde mit einer veralteten Software gearbeitet, die weder zuverlässig betreut werden konnte noch Weiterentwicklungen zuliess. Entscheide der Fachkommission wurden manuell festgehalten, die gesamte Kommunikation mit Antragstellenden lief per E-Mail.
Das Resultat war absehbar: unvollständige Anträge, manuelle Erfassungsfehler, dezentrale Ablage über Papierstapel und Excel-Tabellen. Für die Mitarbeitenden der Stiftung bedeutete das erheblichen administrativen Aufwand ohne Mehrwert — Zeit, die der eigentlichen Förderarbeit fehlte.